5% aller Schwangeren entwickeln einen Schwangerschaftsdiabetes. Dies stellt ein erhöhtes Risiko für Mutter und Kind dar.
Hauptrisiken beim Feten:
- Übermäßiges Wachstum des Feten
- Hemmung der Lungenreife
- Unterzuckerung nach der Entbindung
Risiko der Muttermilch:
- Vermehrte Fruchtwassermenge
- Blutdruckerhöhung
- erhöhte Gefahr für Schwangerschaftsvergiftung (Gestose)
Ein einfacher Bluttest erkennt diese Erkrankung nicht, hierfür ist ein Blutzuckerbelastungstest in der 23.-26.SSW notwendig. Zunächst wird der Nüchternblutzucker gemessen, anschließend eine definierte Zuckermenge als Saft getrunken. Zweimalige Blutzuckerkontrollen zeigen das Insulinverhalten. Bei Auffälligkeiten sollte die weitere Diagnostik und Therapie bei einem Diabetologen für den Rest der Schwangerschaft erfolgen.
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