Vorsorge kann Leben retten!

Grundlage für ein langes und erfülltes Leben ist unsere Gesundheit. Daher empfehlen wir eine regelmäßige gynäkologische Vorsorgeuntersuchung in der Frauenarzt Privatpraxis Dr. Wenzl. Die Untersuchung ermöglicht, krankhafte Veränderungen der weiblichen Geschlechtsorgane, des Darms oder der Brust frühzeitig zu erkennen. Ihr kompetenter Frauenarzt für die Krebsvorsorge in München, Dr. Wenzl, wendet dabei sehr differenzierte Nachweismethoden an, um Ihnen bestmöglich helfen zu können. Alle Untersuchungen in der Privatpraxis erfordern nur einen geringen, meist schmerzfreien Aufwand, der aber einen großen Effekt für Ihre Gesundheit erzielen kann!
 

Krebsvorsorge - Je früher desto besser

 
Zusätzlich zu einem ausführlichen Anamnese-Gespräch, führt Frauenarzt Dr. Wenzl bei der Vorsorge gemäß Ihrem Alter folgende Untersuchungen durch:
 
  • Spätestens ab dem 20. Lebensjahr: 
    Spiegelung des Muttermundes, Zellabstrich vom Gebärmutterhals und gynäkologische Tastuntersuchung.
    Außerdem führen wir folgende weitere Untersuchungen: Ultraschall des kleinen Beckens mit moderner 3D/4D Ultraschalltechnik, Dünnschichtzytologie, Urinuntersuchung, Blutuntersuchung und Untersuchung auf Chlamydien.
  • Ab dem 30. Lebensjahr: 
    Zusätzliches Abtasten der Brüste.
    Wir empfehlen folgende weitere Untersuchung: Ultraschall der Brust mit Hochfrequenz-Sonographie.
  • Ab dem 45. Lebensjahr: 
    Zusätzliche Untersuchung des Enddarms. Optimierter immunologischer Stuhltest.
  • Ab dem 50. Lebensjahr:
    Zusätzlicher Stuhltest auf verstecktes Blut und alle zwei Jahre ein Mammografiescreening.
    Wir empfehlen folgende weitere Untersuchung: Osteoporosemessung.
  • Ab dem 55. Lebensjahr:
    Beratung über die Darmspiegelung zur Früherkennung von Darmkrebs. Durchführung eines Blasenkrebstests.

Bei Einnahme der Pille oder Hormonen sowie bei Anwendung der Spirale raten wir zu einer halbjährlichen Kontrolle. Im Anschluss an jeden abgeschlossenen Untersuchungstermin erhalten Sie von uns eine schriftliche Befundinterpretation. Möchten Sie noch mehr zu den einzelnen Vorsorgemaßnahmen erfahren? Weitere detaillierte Informationen finden Sie im unten stehenden Klappmenü.

Je früher eine Erkrankung im Rahmen der gynäkologischen Krebsvorsorge erkannt wird, desto höher sind die Heilungschancen! Besuchen Sie uns daher in der Frauenarzt Privatpraxis in München und sorgen Sie vor!

  • Vorsorgeabstrich gegen Gebärmutterhalskrebs

    Ziel des Vorsorgeabstriches vom Gebärmutterhals ist es, die Vorstufen des Gebärmutterhalskrebses rechtzeitig zu erkennen, sodass der Krebs erst gar nicht entsteht. Mit dem gebräuchlichen PAP-Abstrich werden Zellen vom Gebärmutterhals gewonnen und in einem Speziallabor beurteilt. Jedoch kommt es bei der herkömmlichen Methode oft zu Zellüberlagerungen oder Blut- und Schleimvermengungen. Diese erschweren die Beurteilbarkeit der Proben stark. Daher wenden wir in der Frauenarzt Privatpraxis Dr. Wenzl eine verbesserte Abstrichtechnik und eine innovative Probenaufbereitung an.


    Verbesserte Technik mit dem Thin Prep

    Die moderne Thin Prep Methode garantiert eine deutlich höhere Sicherheit und Aussagekraft der Untersuchung. In der Praxis gewinnt Dr. Wenzls mit einer speziell geformten Abstrichbürste bestimmte Zellen aus dem Gebärmutterhals, die bei der Krebsfrüherkennung von Bedeutung sind. Die Bürste wird anschließend in einem Gefäß mit einer Spezialflüssigkeit ausgeschüttelt und so eine Zelllösung hergestellt. Verunreinigungen wie Blut, Schleim und Entzündungszellen können dabei gut entfernt und mögliche Krankheitserreger abgetötet werden. Im Labor werden die Zellen dann in einer dünnen Schicht auf einem Objektträger verteilt und lassen sich so gut beurteilen. Mit dem Thin Prep Abstrich können wir Krebsvorstufen spürbar besser erkennen und die Zahl der nicht eindeutigen Befunde deutlich reduzieren – dies bestätigen auch wissenschaftliche Studien.

  • HPV Test zur Erkennung von Tumoren am Gebärmutterhals

    Bestimmte HP-Viren (Humanpathogene Papillomviren) stehen in Verdacht, für die Entstehung krankhafter Zellveränderung am Muttermund verantwortlich zu sein. Mehr als die Hälfte aller sexuell aktiven Frauen kommen irgendwann im Laufe ihres Lebens mit den Viren in Kontakt, da die Erreger durch Geschlechtsverkehr übertragen werden. Durch ein einfaches Abstrichverfahren können wir Infektionen jedoch frühzeitig entdeckt und mögliche Tumore des Gebärmutterhalses diagnostizieren. Vor allem Risikopatientinnen erkennen wir so schneller und betreuen diese anschließend durch eine engmaschige Kontrolle.


    Frühzeitige Kontrolle zur Minderung des Krebsrisikos

    Die Frauenarzt Privatpraxis Dr. Wenzl empfiehlt den HPV Test als sinnvolle Ergänzung zum gynäkologischen Routineabstrich. Mit dem Test untersuchen wir entnommene Zellen nicht nur auf auffällige Veränderungen, sondern gezielt auf Papillomviren. Nicht jede HP-Vireninfektion führt automatisch zu Gebärmutterhalskrebs. Vor allem bei jüngeren Frauen kann die Immunabwehr den Erreger gut bekämpfen. Ein negatives Testergebnis bedeutet mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit, dass alles vollkommen in Ordnung ist. Aber auch ein positives Ergebnis muss noch nicht zwingend bedeuten, dass eine Krebserkrankung vorliegt. Das Krebsrisiko hängt davon ab, wie lange der Gebärmutterhals von der Hochrisiko-Gruppe der HP-Viren besiedelt ist. Eine möglichst frühe Entdeckung, Einordnung und Beobachtung ist daher äußerst wichtig. Oft verschwinden die Viren mit der Zeit wieder. Bleiben sie jedoch da, können wir in unserer Praxis rechtzeitig das weitere Vorgehen planen.

  • Gebärmutterhalskrebs Impfung
    Die HPV-Impfung wird vor allem für Mädchen im Alter von 11 bis 18 Jahren empfohlen. Jedoch spricht vieles dafür, sie auch später noch durchführen zu lassen. Der Nutzen der Impfung ist davon abhängig, ob eine Infektion mit HP-Viren bzw. speziell Hochrisiko-HP-Viren ausgeschlossen werden kann. Dies lässt sich mit dem HPV-Test leicht herausfinden. Bei der HPV-Impfung selbst, wird gegen zwei bzw. vier der 14 HP-Viren-Typen geimpft, welche am häufigsten mit Gebärmutterhalskrebs in Verbindung gebracht werden. Der Körper bildet dann gegen die geimpften Papillomviren einen Immunschutz. Alle anderen Viren bleiben jedoch unbeachtet. Die Impfung schützt also nicht vor allen Hochrisikogruppen - ein gewisses Restrisiko bleibt trotz der Impfung bestehen. Auch wenn es sich nicht um eine komplette „Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs“ handelt, empfehlen wir die Durchführung der HPV-Impfung.
  • Test auf Chlamydien

    Chlamydien gehören zu einer Gruppe von Bakterien und obwohl sich jährlich in Deutschland etwa eine halbe Million Frauen mit dem Erreger anstecken, ist er weitestgehend unbekannt. Denn Frauen spüren nichts oder kaum etwas davon. Ungestört können die Bakterien weiter in die Gebärmutter vordringen. Eine Infizierung mit Chlamydien löst Erkrankungen der Schleimhäute, unter anderem auch im Genitalbereich aus. Dies kann schwerwiegende Folgen wie zum Beispiel Verwachsungen im Unterbauch oder eine Verklebung der Eileiter und damit Unfruchtbarkeit bedeuten. Die Erreger werden beim Geschlechtsverkehr weitergegeben, wobei sich Frauen schneller bei Männern anstecken als umgekehrt.


    Erfolgreiche Behandlung mit Antibiotika

    Werden die Chlamydien rechtzeitig erkannt, können die Krankheitsbilder (unter anderem auch Gelenkentzündungen/Arthritis und Augenentzündungen) gut behandelt werden. Eine Chlamydieninfektion ist mit Antibiotika gut behandelbar und eine regelmäßige jährliche Screeningkontrolle verhindert schlimmere Folgen. Bei eventuellen Unterbauchbeschwerden, sollte eine zeitnahe Abstrichkontrolle erfolgen.


    Unsichtbare Gefahr: Chlamydien in der Schwangerschaft

    Eine Chlamydien-Infektion während der Schwangerschaft kann schwerwiegende Folgen haben: Das Risiko der Frühgeburten oder eines vorzeitigen Fruchtblasensprungs steigt. Zudem kann das Kind während der Geburt mit den Chlamydien angesteckt werden, was bei den Neugeborenen Augenentzündungen und im schlimmsten Fall eine Lungenentzündung verursacht. Ein Chlamydien-Test ist daher Teil jeder Schwangerschaftsvorsorge in unserer Praxis.


    Warten Sie nicht auf die Symptome, sondern lassen Sie sich frühzeitig in der Frauenarzt Privatpraxis Dr. Wenzl untersuchen – besonders wenn eine Schwangerschaft geplant ist!
  • Ultraschalluntersuchung des kleinen Beckens
    Die sogenannte Sonographie des kleinen Beckens ist eine sehr wichtige Vorsorgemaßnahme zur Früherkennung gynäkologischer Erkrankungen wie Eierstockkrebs. In der modernen Frauenheilkunde ist die Untersuchung auch aus der Sterilitätsdiagnostik und in der Frühschwangerschaft nicht mehr wegzudenken. Sie hilft, die Anatomie des weiblichen Beckens und der Beckenorgane bildlich darzustellen. Mit moderner und sicherer Ultraschalltechnik können wir in der Frauenarzt Privatpraxis Dr. Wenzl Veränderungen an den Organen mit einer hohen Detailgenauigkeit darstellen und beurteilen. Mit Hilfe der Dopplersonographie gelingt uns eine gute Differenzierung von gutartigen und bösartigen Herden.
  • Mammasonographie zur Untersuchung der Brust
    Die Mammasonographie stellt eine nebenwirkungsfreie, gut durchführbare Ultraschalluntersuchung zur Brustdiagnostik dar. Gerade bei jungen Frauen mit sehr dichtem Brustdrüsengewebe sollte die Sonographie der Mammographie vorgezogen werden. Ebenso können wir mit der Untersuchung tastbare Befunde in der Schwangerschaft und Stillzeit gut differenzieren und beurteilen. Ergänzt wird die Mammasonographie durch die Dopplersonographie. Diese trägt maßgeblich zur Unterscheidung von gutartigen und bösartigen Befunden bei. Zu Ihrer Sicherheit werden diese Untersuchungen in unserer Praxis mittels schonenden Hochfrequenzsonden durchgeführt. Der bestmögliche Zeitpunkt für eine solche Untersuchung ist zwischen dem 5. und dem 10. Zyklustag.
  • Knochendichtemessung zum Schutz vor Osteoporose
    Mit Hilfe dieser einfachen, strahlungsfreien und für Sie nicht belastenden Untersuchungsmethode können wir die Knochendichte sonographisch messen. Im Verlauf der Wechseljahre (Klimakterium) nimmt der Knochensalzgehalt im Körper der Frau ab, was zu Osteoporose führen kann. Den Substanzverlust können wir durch die Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) rechtzeitig erkennen und mittels geeigneter Maßnahmen therapieren. Zu den von uns eingeleiteten therapeutischen Mitteln zählt die Anpassung der Ernährung, Physiotherapie oder die Einnahme von Medikamenten. So kann der schleichende Prozess rechtzeitig gestoppt und die Knochendichte sogar wieder angehoben werden.
  • Immunologischer Stuhltest zur Früherkennung von Darmkrebs
    Dieser einfach anzuwendende Test dient zum Nachweis von verstecktem Blut im Stuhl und damit zur Früherkennung von Darmkrebs. Wird der Test regelmäßig einmal im Jahr in unserer Praxis durchgeführt, sinkt laut der Wissenschaft das Risiko an Darmkrebs zu sterben deutlich. Durch den Stuhltest können wir Ihr Blut von tierischem Blut aus der Ernährung unterscheiden. Der sogenannte immunologische Okkultbluttest ist somit deutlich sicherer als der früher angewendete Hämoculttest. Scheuen Sie nicht die Mühe und vereinbaren Sie einen Termin! Der Test muss nur an einem Tag durchgeführt werden und senkt Ihr individuelles Darmkrebsrisiko um rund 70 Prozent. Sollte ein positives Ergebnis vorliegen, beraten wir sie selbstverständlich gerne hinsichtlich einer weiteren Diagnostik und Behandlung.
  • Blasenkrebstest
    Der fortschrittliche Test dient zur Früherkennung von Blasenkrebs und findet auf nichtinvasive Weise statt. Mit dem Test können bereits Frühstadien des Blasenkrebses diagnostiziert werden. Dazu reicht eine einfache Urinprobe aus, welche auf den sogenannten Tumormarker NMP 22 geprüft wird. Besonders bei Risikogruppen wie Raucherinnen, Chemotherapie-Patientinnen, Friseusen und Laborantinnen empfehlen wir diese Vorsorgeuntersuchung regelmäßig durchzuführen.