Schwangerschaftsverlauf

 

Die Berechnung der aktuellen Schwangerschaftswoche und des Entbindungstermins richtet sich nach dem Datum des ersten Tages der letzten Regelblutung. Der berechnete Geburtstermin ist dabei nur eine Orientierung für das Wachstum des Fötus.

Mittels unseres Schwangerschaftskalender bzw. unserer individualisierten BABYGLÜCK APP können Sie die Phasen Ihrer Schwangerschaft noch genauer miterleben. Sie erhalten auch den Zugang zu meiner Schwangerschaftshotline, mit der Sie mich auch außerhalb der Sprechstunde erreichen können.

Das Kind wird normalerweise zwischen der 38. und 42. Schwangerschaftswoche geboren. Eine Schwangerschaft ist grundsätzlich schon einige Tage vor der zu erwartenden Periode über Messung des Schwangerschaftshormons im Blut nachweisbar. Sollte die Periode ausbleiben und der Schwangerschaftstest positiv sein, so darf ich Sie bitten einen Untersuchungstermin zu vereinbaren.

  • 4. - 5. Schwangerschaftswoche (SSW)
    Nachweis der Schwangerschaft über Hormonmessung (HCG – Test über das Blut)
  • 5. - 6. SSW
    Eine Fruchthöhle in der Gebärmutter ist nachweisbar. Eine Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter wird ausgeschlossen.
  • 7. SSW
    Nachweis des Embryos und der Herzaktion. Damit ist die Schwangerschaft intakt. Feststellung der Blutgruppe. Ausschluss von Entzündungen / Toxoplasmose / HIV-Test / Lueseausschluss / Bestimmung Rötelntiter.
  • 10. SSW
    Erster Ultraschall zur Beurteilung der zeitgerechten Kindsgröße, Vollständigkeit des Körpers, der inneren Organe und der Extremitäten.
  • Ab der 10. SSW bis zur etwa 30. SSW
    Alle vier Wochen erfolgen regelmäßig Kontrolluntersuchungen. Dabei muss diagnostisch besonders eine Scheidenentzündung ausgeschlossen werden, weil diese ein erhöhtes Fehlgeburtsrisiko zur Folge haben kann. Gewicht, Blutdruck, Urin und Blutwerte der Mutter werden routinemäßig kontrolliert.
  • 11. - 13. SSW
    NT - Messung
  • 16. - 18. SSW
    Durchführung eines Tripletests (Blut der Mutter) zur Beurteilung des Risikos einer kindlichen Missbildung und zum Ausschluss eines „offenen Rückens“ (Spina bifida) beim Kind. Die Sicherheit des Tests liegt bei ca. 70 %. Ab dem 35. Lebensjahr der Mutter oder bei familiären Missbildungen wird eine Fruchtwasser-untersuchung (Amniozentese) empfohlen.
  • 20. - 21. SSW
    Zweiter sogenannter „Großer Ultraschall“ zum Ausschluss kindlicher Missbildungen.
  • 26. - 28. SSW:
    Kontrolle Antikörper, ggf. „Anti-D“ – Gabe bei Rhesusnegativität der Mutter.
  • 30. SSW
    Dritter Ultraschall des Kindes – Wachstumskontrolle. Beginn der Kontrolle der kindlichen Herztöne und Wehenmessung mit CTG.
  • 30. - 33. SSW
    Kontrolle im drei – Wochen – Rhythmus.
  • Ab der 33. SSW
    Kontrolle im zwei – Wochen – Rhythmus.
  • 38. SSW
    Zeitgleich Ausschluss Leberentzündung / Toxoplasmosekontrolle / Blutbildkontrolle.
  • Ab der 40. SSW
    wird bei Terminüberschreitung alle zwei Tage die Schwangerschaft kontrolliert: CTG / Fruchtwassermenge und Mutterkuchenverkalkung mit Ultraschall / Mutterkuchenhormone / evt. Ultraschalldoppler zur Beurteilung der Sauerstoffversorgung des Kindes.

Zurück